Strahlendes Barock
Die Neue Hofkapelle Osnabrück, die 2022 ihr triumphales Debüt in Brühl feierte, hat sich in kurzer Zeit den Ruf als eines der führenden Originalklang-Ensembles erspielt. Mit leuchtenden Klangfarben widmet sie sich Orchesterwerken des 17. und 18. Jahrhunderts und entführt in diesem Programm in das barocke Trompetenzentrum Bologna.
Dort schrieb Petronio Franceschini seine festliche Sonate für zwei Trompeten vermutlich für den legendären Teufelstrompeter Giovanni Pellegrino Brandi. In diesem glanzvollen Paradestück brillieren Moritz Görg und Rudolf Lörinc ebenso virtuos wie in Telemanns Ouvertüre und einem Vivaldi-Konzert für zwei Trompeten. Zwischendurch führt der Weg ins Leipziger „Zimmermannische Caffee-Hauß“, wo ein Cembalokonzert Johann Sebastian Bachs erklingt – barocke Pracht in all ihren Facetten.
Moritz Görg, Trompete
Rudolf Lörinc, Trompete
Fritz Siebert, Cembalo
Neue Hofkapelle Osnabrück
Christian Heinecke, Violine und Leitung
Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Ouvertüre D-Dur TWV 55:D17 für 2 Trompeten, Streicher und Basso continuo
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Konzert d-Moll BWV 1052 für Cembalo und Orchester
Petronio Franceschini (1669–1729)
Sonata in D für 2 Trompeten, Streicher und Basso continuo
Evaristo Felice Dall’Abaco (1675–1742)
Concerto grosso D-Dur op. VI Nr. 12 für Streicher und Basso continuo
Concerto grosso h-Moll op. VI Nr. 4 für Streicher und Basso continuo
Antonio Vivaldi (1678–1741)
Konzert D-Dur RV 537 für 2 Trompeten, Streicher und Basso continuo
Buchungsinformationen
Infos für Gehbehinderte / Rollstuhlfahrer:
Rollstuhlplätze sind nur beim Veranstalter erhältlich (Tel. 02232-941884).
Die Plätze auf der Galerie (OG) sind nur über das Treppenhaus zu erreichen. Es steht kein Aufzug zur Verfügung!
Kassen- und Saalöffnung:
Die Konzertkasse öffnet 1 Stunde vor Konzertbeginn.
Einlass in den Saal: 30 Minuten vor Konzertbeginn.
Nach Konzertbeginn ist der Einlass in die Kirche i.d.R. erst wieder in der Pause möglich.