Zwei Genies, zwei Freunde
Für Joseph Haydn war sein um 24 Jahre jüngerer Kollege Wolfgang Amadeus Mozart schlichtweg der „größte Komponist“. Umgekehrt sprach Mozart ehrfurchtsvoll von „Papa Haydn“ und brachte damit seine tiefe Bewunderung für diesen musikalischen Leuchtstern zum Ausdruck. Zwei Genies, verbunden durch gegenseitigen Respekt und künstlerische Inspiration.
Andreas Spering erweist diesen beiden Klassikern gemeinsam mit der Capella Augustina eine klangvolle Reverenz. Von Haydn erklingt zunächst seine 1762 entstandene 9. Sinfonie, möglicherweise ursprünglich als Opernouvertüre gedacht. Mit der 1768 komponierten Sinfonie Nr. 49 „La Passione“ folgt ein Werk von dramatischer Intensität, dessen bewegender Eingangssatz unweigerlich an Mozarts „Maurische Trauermusik“ denken lässt. Den Abschluss bildet Mozarts g-Moll-Sinfonie Nr. 40 – eines jener zutiefst berührenden Meisterwerke, die nur den größten Komponisten gelingen.
Capella Augustina
Andreas Spering
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sinfonie Nr. 10 G-Dur KV 74
Joseph Haydn (1732–1809)
Sinfonie f-Moll Hob. I:49 „La Passione“
Sinfonie C-Dur Hob. I:9
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
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